Über Candide

Ziel von Candide ist es, eine spezifisch architektonische Wissenskultur zu beschreiben und zu befördern.

Wie wird das Wissen der Architektur generiert, gesammelt, aufbereitet und weitergegeben? Welcher Formen des Wissens lassen sich beobachten? in wie weit ist kontextgebundenes Wissen auf andere Situationen übertragbar? Welche Personen, Institutionen und Verbände sind an der Wissensproduktion beteiligt? Welche Techniken, Instrumente, Verfahren und Methoden spielen dabei welche Rolle?

Jede Ausgabe von Candide ist in fünf Rubriken unterteilt. Der Aufbau trägt der Vielfalt möglicher Forschungsansätze Rechnung und befördert die Genres mittels der Architektur untersucht und dargesellt werden kann. Einsendungen sind jederzeit möglich. Bitte lesen Sie die näheren Erläuterungen unter Einreichen.

Candide. Journal for Architectural Knowledge wurde 2009 am Lehrgebiet Architekturtheorie der RWTH Aachen von Axel Sowa und Susanne Schindler gegründet. Seitdem wurde die Zeitschrift auch von Andres Lepik, Anne Kockelkorn und Lutz Robbers mitherausgegeben; von Katja Gretzinger (1–5) und Benjamin Critton (6–10) gestaltet; und von Hatje Cantz verlegt. Candide wird katalogisiert von Avery Index to Architectural Periodicals, IBZ, und RIBA Periodicals Index.

Essay. — ist ein Forum für Diskurse zur Wissenskultur der Architektur und bietet Raum für fundierte Untersuchungen und gewagte Spekulationen.

Analyse — ermöglicht die eingehende Betrachtung gebauter Architektur. Wie kann das in Bauwerke investierte Wissen retrospektiv extrahiert und in kreativer Weise wiederverwendet werden?

Projekt — richtet sich in erster Linie an praktizierende ArchitektInnen, die ihr Handeln einer kritischen Reflexion unterziehen und sich dabei die Frage stellen, wie ein konkreter Entwurf zu einem Denkmodell werden kann?

Begegnung — ermöglicht Zugänge zum persönlichen Wissensschatz von bekannten, zu Unrecht vergessenen oder ganz unbekannten Akteuren der Architektur.

Fiktion — trägt der Tatsache Rechnung, dass die Kraft des Imaginären oft mehr Wissen zu transportieren vermag, als hieb- und stichfeste Beweisführungen.