Candide Nr. 2 — 07/2010 — Analyse

Anke Naujokat
Ut rhetorica architectura.
Leon Battista Albertis architektonische Collagetechnik

Leon Battista Alberti, der wohl innovativste Architekt der italienischen Frührenaissance, hat die Forschung von jeher deshalb fasziniert, weil in seinem Werk Theorie und Praxis eindrucksvoll ineinandergreifen. Als Architekt war Alberti Autodidakt. Ohne Vorprägung durch einen Meister oder eine Entwurfslehre liegen die Wurzeln seiner Architekturauffassung in seiner humanistisch­rhetorischen Formation. Die vorliegende Studie zeigt an einem konkreten Projekt – dem Heiliggrabtempietto in Florenz – auf, wie sich Albertis humanistische Denkweise auf seine architektonische Entwurfsmethodik auswirkt.

Candide Nr. 2, 07/2010

Seiten 73-100

Albertis Heiliggrabtempietto, Florenz, 1439–43.
Albertis Heiliggrabtempietto, Florenz, 1439–43.
Foto: Anke Naujokat.

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